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Make up the Future – Zweite Ausgabe

Lesezeit: 2 mins

Die Beauty-Branche tritt in eine neue Phase ein. Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Make up the Future präsentiert Quantis eine zweite Ausgabe, die den Fokus auf die heutigen Prioritäten legt: Umsetzung, Resilienz und die Beschleunigung messbarer Wirkung.

II

Die Beauty-Branche erlebt einen strukturellen Wandel. Regulatorische Anforderungen werden strenger, Klima- und Naturrisiken verschärfen sich und Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zunehmend glaubwürdige und transparente Aussagen. Der Druck ist hoch. Gleichzeitig eröffnet sich eine klare Chance: Nachhaltigkeit entwickelt sich vom Reputationsfaktor zum zentralen Treiber für Wertschöpfung, Innovation und Resilienz.

Sie beeinflusst heute zentrale unternehmerische Entscheidungen von Governance-Strukturen über Investitionen bis hin zur Produktentwicklung. Wer Nachhaltigkeit heute strategisch integriert, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit.

Die zweite Ausgabe von “Make up the Future” greift diese Entwicklung auf. Im Mittelpunkt stehen Umsetzung und Skalierung. Es geht darum, ambitionierte Ziele in messbare Wirkung zu übersetzen und Nachhaltigkeit systematisch in Strukturen, Prozesse und Portfolios zu verankern.

Auf Basis des wissenschaftlich fundierten und datengetriebenen Ansatzes von Quantis analysiert der Report die Transformation auf drei eng miteinander verbundenen Ebenen: Industrie, Unternehmen und Produkt.

Transformation zu mehr Nachhaltigkeit in der Industrie

Wirkung in großem Maßstab entsteht nur entlang der gesamten Wertschöpfungskette und hängt ab von folgenden Faktoren:

  • Gemeinsame Daten und einheitliche Methoden
  • Vorwettbewerbliche Zusammenarbeit
  • Gemeinsame Infrastrukturen die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette schaffen

Transformation zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen

Um die Transformation auf Unternehmensebene voranzutreiben, muss Nachhaltigkeit wirtschaftlich überzeugen und strategisch verankert sein. Dafür braucht es:

  • Den finanziellen Mehrwert klar zu belegen
  • Resilienz stärken durch einen integrierten Ansatz für Klima, Natur und soziale Aspekte
  • Nachhaltigkeit in allen Funktionen verankern und zentrale Hebel aktivieren: Anreizsysteme, Datenzugang, Digitalisierung, KI
  • Über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus wirken, etwa durch Einkaufsentscheidungen und Partnerschaften

Transformation zu mehr Nachhaltigkeit im Produkt

  • Inhaltsstoffe und Formulierungen mit geringer Umweltwirkung entwickeln
  • Eco-Design systematisch skalieren und datenbasiert zur Transformation des Portfolios nutzen
  • Verpackungen über regulatorische Anforderungen hinaus zukunftsfähig gestalten, mit konsequent zirkulärem Design
  • Produkte für einen wasserschonenden Gebrauch entwickeln
  • Das Einkaufserlebnis gemeinsam mit dem Handel neu denken

Zentrale Erkenntnisse

  • Rund 70 % der Klimaauswirkungen einer typischen Beauty-Routine entstehen in der Nutzungsphase
  • Gut konzipierte Refill- und Mehrwegsysteme können Klima- und Wasserwirkungen deutlich reduzieren
  • Bei Leave-on-Produkten machen die Inhaltsstoffe einen erheblichen Anteil der gesamten Umweltwirkung aus
  • Die Erwartungen an Nachhaltigkeit sind hoch, unterscheiden sich jedoch stark je nach Region

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