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Nachhaltigkeit richtig kommunizieren: Wie Chemieunternehmen in den Golfstaaten daraus einen Wettbewerbsvorteil machen

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GPCA | Die regulatorischen Anforderungen an Umweltaussagen werden strenger – und damit wächst für Chemieunternehmen in den Golfstaaten der Druck, ihre Nachhaltigkeitsfortschritte so zu kommunizieren, dass diese auch einer kritischen Prüfung standhalten.

Philipp Meister, Alice Joubay und Janina Morgen Cros von Quantis analysieren in diesem Artikel zwei Risiken, die die Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitskommunikation untergraben: Greenwashing – vage oder unbelegte Aussagen – und Greenhushing, wenn Unternehmen aus Sorge vor kritischen Nachfragen über tatsächliche Erfolge schweigen. Mit regulatorischen Vorgaben wie der EU-Richtlinie EmpCo, die die Messlatte für Nachweise deutlich höher legt, wird die korrekte Formulierung von Aussagen laut den Autoren zur Pflicht statt zur Kür.

Der Artikel beschreibt fünf Grundprinzipien für glaubwürdige Umweltaussagen – spezifisch, messbar, relevant, verständlich und zugänglich – und zeigt, weshalb eine belastbare Ökobilanz, allen voran der ISO-konforme Product Carbon Footprint, das Fundament bildet, auf dem solche Aussagen Bestand haben. Am Beispiel von Chemieherstellern aus den Golfstaaten, die tief in B2B-Wertschöpfungsketten verankert sind, verdeutlichen die Autoren, wie stark die Qualität vorgelagerter Daten die Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitsaussagen prägt, die verbrauchernahe Marken weiter unten in der Kette treffen müssen.

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